ANP

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Der PvE-Modus von Armored Warfare beinhaltet auch den Einsatz gegnerischer Fraktionen, gegen die sich die Spieler auf dem Schlachtfeld beweisen müssen - darunter auch eine Vereinigung namens Armee der Nationalpatrioten, besser bekannt unter dem Kürzel ANP.


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Die Armee der Nationalpatrioten (ANP) ist eine Fraktion, die das staubtrockene und unwirtliche Grenzgebiet zwischen den USA und Mexiko kontrolliert. Diese verlassene Wüste diente als Geburtsort der bewaffneten Miliz, die sich aus Überlebenskünstlern, Regierungskritikern, Steuerverweigerern und paramilitärischen Gruppierungen der 2000er-Jahre rekrutierte. Die ursprünglich lose zusammenhängende Ansammlung gleichgesinnter Gruppen aus Kalifornien und Texas vereinte sich unter dem Einfluss der magnetisierneden Persönlichkeit des James Todd „JT“ Litteral, eines ehemaligen Kommandeurs der US-Army, der zunächst im Irak und in Afghanistan diente und anschließend bei einer privaten Sicherheitsfirma im Nahen Osten anheuerte.


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Als Litteral von seinem letzten Einsatz nach Nogales, Arizona, zurückkehrte, war er über das, was er in seiner Heimatstadt vorfand, schlicht und weg entsetzt. Er sah einen unendlichen Strom illegaler Migranten über die Grenze quillen, die meisten von ihnen jung und arm und zu allem bereit. Er sah Unmengen illegaler Drogen, die vom Süden her die Vereinigten Staaten überschwemmten. Eine Flut krimineller Machenschaften folgte auf den Fuß: Waffenschmuggel, Autodiebstähle, Entführungen, Mord und Totschlag. Und er sah, dass das schwächste Glied in der Kette die Grenzpolizei war - eine unterbesetzte, überarbeitete und völlig überforderte Truppe. Ganz zu schweigen von deren inkompetenten Anführern in Washington.


„Licht ins Dunkel!“


Es dauerte nicht lange, bis sich Litteral einer militanten Gruppe namens „Licht ins Dunkel“ anschloss. Diese aus Veteranen und aufgeheizten Bewohnern bestehende Gruppe stürmte in umgebauten Pick-Ups und Geländewagen die Wüstenhügel, Canyons und Trockentäler entlang der Grenze. In Tarnkleidung durchforsteten sie das Buschwerk, ausgerüstet mit Funkgeräten, tragbaren Suchscheinwerfern, aufgemotzten Gewehren und Pistolen. Litterals charismatische Persönlichkeit und sein unendliches Repertoire an Kriegsgeschichten scharte Gleichgesinnte um ihn, von denen viele in ihm einen geborenen Anführer sahen. Am Ende lud Litteral die radikalsten und aggressivsten Vertreter der Bürgerwehr ein, seiner neu gegründeten bewaffneten Miliz beizutreten - der Armee der Nationalpatrioten.


„Unsere Heimat, stark und frei.“


Das Hauptanliegen der ANP besteht darin, ihr Vaterland vor Feinden zu schützen, egal, ob es sich um Ausländer oder Einheimische handelt - jeder, der in ihren Augen die Heimat bedroht, wird zum Gegner erklärt. Ihre Mitglieder weigern sich, Gesetze und Regeln zu befolgen, die gegen ihre Auslegung der Verfassung verstoßen und als „Kriegshandlungen“ oder „Verrat“ an ihren Mitbürgern angesehen werden, die der Staat selbst vollbringt.


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So kommt es immer wieder zu Konflikten mit der Polizei, lokalen Vertretern des Rechtsstaats und der Nationalgarde. Auch wenn sich die Zusammenstöße oft auf unglückliche Umstände, Zufälle oder pure Ignoranz zurückführen lassen, tritt die ANP den Machtorganen bisweilen auch bewusst entgegen, wenn sie der Meinung ist, die Lakaien der Regierung würden ihren Job inkompetent verrichten. Die ANP behauptet zwar, stets rechtskonform zu handeln, gibt gleichzeitig jedoch zu, ihre Mitglieder nicht immer unter Kontrolle zu haben. Die Geschichte der Organisation ist kontrovers und skandalträchtig. Viele Migranten geben an, von der ANP missbraucht oder beraubt worden zu sein. Die Bewohner der Grenzregion wiederum berichten von Verkehrsrowdys in Milizuniformen, Missachtung ihrer Eigentumsrechte, Drohungen, tätlichen Auseinandersetzungen und Diebstahl. Einige berüchtigte Milizionäre wurden bezichtigt, Entführungen von Regierungsvertretern geplant zu haben, andere müssen sich wegen Mord, Raubüberfällen und häuslicher Gewalt verantworten. In solchen und ähnlichen Fällen distanziert sich die ANP stets sofort von ihren Mitgliedern und diffamiert sie als „schwarze Schafe, die auf eigene Rechnung handeln.“


„Semper Vigilantes.“


Jede dieser Geschichten ließ Litterals berüchtigten Ruf nur noch weiter wachsen. Um neue Gefolgschaft unter Gleichgesinnten im ganzen Land zu rekrutieren, nutzte er geschickt soziale Netzwerke und das Internet, vor allem Foren und Medienseiten. Seine Ideen fanden Anklang bei rechtsgerichteten Gruppierungen in der ganzen Welt, vor allem in Europa, der Türkei, Südafrika, Australien und Neuseeland. Manche dieser neuen Kontakte teilen ähnliche Ideen, andere sind gute Partner bei den weniger edlen Machenschaften der Gruppe.


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Auch wenn die Zahl ihrer Mitglieder übersichtlich ist, hält die ANP Kontakt zu gleichgesinnten Patrioten im ganzen Land. Manche von ihnen sind einsame Wölfe, die meisten aber sind in kleinen Gruppen organisiert und operieren in Grenzstädtchen, Trailerparks oder halbnomadischen Motorradgangs. Sobald dies Not tut, kann die Miliz ihre Truppenstärke um das fünf- bis zehnfache steigern. Sie besitzen weder das Training, noch die Ausrüstung einer NATO-Einheit, auch die Disziplin einer Truppe des Warschauer Paktes geht ihnen ab, und doch sind sie Meister darin, ihre Anliegen mit Taktiken des Guerillakrieges durchzusetzen. Auf eigenem Territorium sind die Milizionäre praktisch unschlagbar, kennen das Land wie kein anderer, können sich auf die Hilfe der Einheimischen verlassen und nahtlos in die Umgebung einfügen.


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JT Litteral übt immer noch Kontrolle über die Kerngruppe aus und ist verantwortlich für ihre ideologische Ausrichtung. Seine Definition von „Illegalen“ umfasst mittlerweile jeden, der sich nicht in seine Vision eines „patriotischen Amerikaners“ fügt. Gleichzeitig wächst seine paranoide Angst vor der Regierung und deren Agenten ins Unermessliche. Er ist fest davon überzeugt, dass seine Leute Amerika davor bewahren müssen, zu einer Nation aus Feiglingen zu verkommen, die sich Ausländern und Illegalen unterwerfen müssen, oder, was noch schlimmer ist, einer tyrannischen Regierung, die ihre Heimat für ausländisches Geld verkauft hat. Er sieht sich als ein Mann mit einer Mission und keiner wird ihn daran hindern können, seine Botschaft an den Mann zu bringen.


Quelle: http://aw.my.com/de/news/general/gegner-armored-warfare-anp